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Geschichte / Infos

1975 musste das Dach des damaligen Jungwacht-Hüttli "Namenlos" erneuert werden. Da die nötigen finanziellen Mittel nicht vorhanden waren, hat sich ein Team aus ehemaligen und aktiven Leitern zusammengesetzt und nach Lösungen gesucht. Man entschied ein zweitägiges Fest durchzuführen. Passend zur Geldverwendung hat man dieses Fest "Wällblächfäscht" getauft. Anfangs Juni 1976 war es dann soweit. Das erste Wällblächfäscht fand an zwei Abenden statt. Am Freitagabend kamen die Besucher, gemäss Zeitzeugen, leider nur Einzel. Dafür konnte man am Samstag auf viele Besucher zählen. Die Jungwächtler trugen mit Darbietungen zur Unterhaltung bei. Für den musikalischen Teil konnte man die Steiner-"Band" Perohuwas  verpflichten. Aus dem Erlös konnte dann tatsächlich das verrostete Wällblächdach ersetzt werden. Bis 1979 wurde das Wällblächfäscht unter alleiniger Regie der Jungwächtler geführt. Danach durfe auch der Blauring mitanpacken.

Schon von Beginn weg setzte man auf gute Unterhaltungsmusik und so konnte man am 1. Wällblächfäscht (wie oben Beschrieben) die Steiner-Band Perohuwas engagieren. Nebenbei konnte man in einer Kaffeestube volkstümlichen Klängen lauschen. Um die Jahrtausendwende hat man das Unterhaltungskonzept komplett überarbeitet. Die Kaffeestube wurde gestrichen, dafür setzt man heute auf internationale Bands und DJs aus der Region.

Seit 2004 findet bei schönem Wetter ein Teil des Wällblächfäschts unter freiem Himmet statt.

Auch heute wird das Wällblächfäscht noch von Jungwacht und Blaring Steinen durchgeführt. Der Ertrag fliesst ausschliesslich in die beiden Vereinskassen. Die Gewinne ermöglichen den beiden Scharen interessante Höcke, Scharanlässe und Lager für die Kinder im Alter zwischen acht und 15 Jahren zu gestalten.


Plakat 2. Wällblächfäscht 1977